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Grußwort von Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra

Die MKH-Biennale steht nicht nur für die Präsentation herausragender Kunstwerke. Sie ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft und wirkt weit über Halberstadt hinaus.

Mein besonderer Dank gilt dem Kuratorium Stadtkultur Halberstadt e.V., der Stadt Halberstadt, der Hochschule Harz, der Evangelischen Kirchengemeinde sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement und Herzblut dieses Projekt aufs Neue ermöglichen.

Die Martinikirche als Ausstellungsort ist ein Symbol für Wandel und Aufbruch. Sie war 1989 ein Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution in Halberstadt und steht heute erneut für Dialog, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Biennale knüpft an diese Tradition an, indem sie nicht nur Kunst zeigt, sondern auch Räume für Gespräche, Austausch und Debatten schafft – ganz im Sinne einer lebendigen Demokratie.

Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler bringen ihre Erfahrungen aus der Zeit der DDR, der Wende und der Gegenwart ein. Ihre Werke spiegeln persönliche und gesellschaftliche Umbrüche wider und laden uns ein, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken. Besonders begrüße ich, dass die Biennale gezielt Kinder und Jugendliche anspricht und ihnen kreative Impulse sowie Möglichkeiten zur kritischen Reflexion bietet.

Die MKH-Biennale ist nicht nur ein Ort der Begegnung mit hervorragenden Kunstwerken und spannenden Künstlerbiografien, sie steht auch für Verständigung und gemeinsames Lernen. Sie zeigt, wie Kunst Brücken baut – zwischen Generationen, Lebenswelten und künstlerischen Ausdrucksweisen. Allen Beteiligten danke ich herzlich für ihren Einsatz. Der VI. MKH-Biennale wünsche ich viele inspirierende Momente und anregende Gespräche.

Rainer Robra
Staatsminister und Minister für Kultur
des Landes Sachsen-Anhalt

Auf einen Blick

30. August – 27. September 2026
Martinikirche · Halberstadt
Öffnungszeiten Mo–So 11:00–16:00